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Donnerstag, 2. September 2010

8°C in Zwergien

Das ist meine Überschrift vom letzten Montag. Nachdem ich die Kleinen am frühen Montagmorgen im Kindergarten abgeliefert waren und ich meinen Sohn in die Schule fuhr, fiel mir auf, wie kalt es eigentlich war: 8°C im Hochsommer!!! Mein Sohn las derweil in einem Fußballheft und erzählte mir etwas über Mannschaft XY (Uruguay?) die irgendwann mal in einem WM-Endspiel gegen Zwergien dieses oder jenes Ergebnis erzielt hatte. Ich bin zwar nicht die beste Zuhörerin, wenn es um Fußball geht, aber dass da etwas nicht stimmt, fiel sogar mir auf. Nachdem ich aus ihm herausbekommen hatte, wie denn Zwergien genau geschrieben wurde, war klar, dass in dem Heft "Sverige" stand. Ist aber auch ein schwieriges Wort und vielleicht auch verständlich, dass ich mir von diesem Gespräch nur das "Zwergien" merken konnte ...
Kaum war ich wieder zu Hause und wollte mich zum Laufen umziehen, rief der Kindergarten an: Die Plaudertasche sei gestürzt, würde weinen und sich nicht beruhigen. Ich fuhr also zum Kindergarten, um sie abzuholen. Sie war wirklich komplett hysterisch und ich erfuhr, dass sie im Bewegungsraum aus ziemlicher Höhe auf dem harten Boden gelandet war, an ihrer Stirn bildete sich eine riesige Beule. Als manchmal etwas sorglose Mutter versuchte ich erst einmal, sie abzulenken. Ohne Erfolg. Als sie dann anfing, zu erbrechen, machte ich mir umso mehr Sorgen. Ende vom Lied: Wir fuhren ins Krankenhaus und uns wurde empfohlen, sie für zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus zu lassen. Natürlich nicht allein.
Zum Glück ging es ihr nach ein paar Stunden etwas besser, musste sich aber noch nach den strengen Krankenhausregeln richten. Erst am Dienstag durfte sie wieder sitzen und aufstehen. Am Mittwoch durfte(n) sie (wir) das Krankenhaus verlassen und ich musste feststellen, dass es dort viel erholsamer als zu Hause war ;-)
Auch wenn wir anfangs zweifelten, bin ich nun froh, dass ich mit ihr im Krankenhaus war, zu Hause wäre es sehr schwierig gewesen, ihr die nötige Ruhe zu verschaffen. Und ab dem zweiten Tag fand sie es auch OK, weil sie endlich mal das iPad hemmungslos benutzen durfte.
Ich bin prinzipiell kein Freund von Nintendo & Co., aber in diesem Fall war dieses Teil mit den wirklich kindgerechten Spielen (Steckbrettchen, Malspielen, Klavier etc.) Gold wert. Wenn ihre technikbegeisterte Schwester das erfährt, macht sie gleich morgen einen Kopfsprung vom Klettergerüst ;-)
Und seit heute haben wir wieder Alltag, die Plaudertasche soll sich nur ein wenig schonen, darf aber schon wieder in den Kindergarten (und ich zur Arbeit).
 

Dienstag, 10. August 2010

Da war doch noch was

Der Alltag hat uns hier nun so richtig wieder, ich muss entsetzlich früh aufstehen und bin dementsprechend gelaunt (ich bin ein schrecklicher Morgenmuffel).
Ich wollte aber unbedingt noch zeigen, dass mein Großer in einem von mir genähten Hemd eingeschult wurde!
Hach, das war ein Tag voller gemischter Gefühle, der mich mehr berührt hat, als der Kindergartenabschied. Mein Großer hat sich total gefreut, war glücklich über seine Geschenke und hat seinen ersten Schultag schon begeistert überstanden. Noch bin ich guter Dinge, dass wir die richtige Schule für ihn ausgesucht haben.


Das Hemd ist natürlich ein Bjarne von Farbenmix. Ich weiß nicht, woran es lag, aber der Schnitt hat mir einige Probleme bereitet, ich muss noch einmal überprüfen, ob ich evtl. die obere Vorderseite falsch abgepaust habe ... Jedenfalls war der Kragen zweimal zu lang, das obere Vorderteil war etwas zu schmal und insgesamt hätte ich das Hemd etwas länger zuschneiden sollen ...  Mein Sohn liebt das Hemd aber und würde es am liebsten täglich tragen, so dankbar waren meine Töchter noch nie!

Samstag, 31. Juli 2010

Noch ein Ausflug

Heute (ähm, gestern) versprach die Wettervorhersage weitestgehend trockenes Wetter bei angenehmen 22°C, also konnten wir endlich den seit Wochen geplanten Ausflug in den kleinen Freizeitpark machen. Mein Großer war glücklich, denn in diesem Park gibt es drei große Dinosaurierfiguren.




Die Mädchen waren auch glücklich, für sie gab es viele Kinderkarusselle, Eis, Pommes und sie schleppten mich (nacheinander, denn sie brauchten eine Begleitperson und Oma und Opa standen dafür nicht zur Verfügung) in die Achterbahn und die Schiffschaukel. Mir ist natürlich schlecht geworden, denn ich kann so etwas überhaupt nicht mehr ab und leide zudem ein wenig unter Höhenangst. Wenigstens das Riesenrad blieb mir erspart.
Die genannten Attraktionen sind übrigens so harmlos, dass sie auch schon für Kleinkinder zugelassen sind, nur müssen diese von Erwachsenen begleitet werden. Angeblich waren auch schon Babys in der Achterbahn. Nun ja, ich bin froh, dass der Große kein Interesse hatte.

Insgesamt gesehen ein tolles Ausflugsziel für Familien mit kleinen Kindern. Meine Kinder freuten sich schon seit Monaten darauf, in den Sommerferien wieder mit Oma und Opa in den Park zu fahren. Nächstes Jahr kommen wir wieder!

Und übrigens: Wir waren wohl heute im heissesten Ort Deutschlands:
Keine Ahnung, was diese Uhr hatte. Drinnen lag die Messung nur ca. 10°C daneben, draußen waren es ca. 35°C weniger ...

Und morgen schauen wir uns "Inception" an, ich freue mich total!

Donnerstag, 24. Juni 2010

Kindergartenabschied

Für meinen Sohn war es heute soweit: er hatte seinen letzten Tag im Kindergarten. Ich hatte vorher befürchtet, weinen zu müssen, war doch die Verabschiedung der Schulkinder in den letzten Jahren, als es mich eigentlich überhaupt nicht betraf, schon eine zu Tränen rührende Sache. Ich konnte mich immer noch gerade so beherrschen. 
Aber heute? Nichts. Ich war ganz cool, die Veranstaltung war auch nicht rührend, vielmehr wussten die Hauptakteure oftmals überhaupt nicht so genau, was sie überhaupt tun wollten oder sollten.
Nach den Ferien beginnt dann also ein neuer Abschnitt (übrigens in der für uns etwas weiter entfernten Schule, die dafür näher an meinem Arbeitsplatz liegt und die uns vermutlich etwas weniger Nerven kosten wird) und ich kann mir meinen kleinen Chaoten, egal wie sehr er zur Zeit Lesen und Rechnen übt, überhaupt noch nicht als Schulkind vorstellen ... 

Montag, 7. Juni 2010

Sonne, Sand und Bobbycars

An diesem Wochenende fand die alljährliche Familienfreizeit unseres Kindergartens statt. Fast alle Kindergartenkinder waren mit Eltern und Geschwistern angereist, um mit den Erzieherinnen ein paar aufregende und anstrengende Tage zu verbringen. Die Kinder fieberten diesem Ereignis seit Wochen entgegen und waren vor lauter Vorfreude kurz vor der Fahrt kaum noch zu bändigen.


Das Wetter war wieder einmal phantastisch, Regen und Gewitter kamen erst, als alle Kinder am Sonntagabend komatös schlafend in ihren Betten lagen. 


Das Freizeitheim, das jedes Jahr wieder angefahren wird, konnte unsere große Gruppe gerade noch unterbringen; unser Kindergarten kann sich über mangelnde Elternbeteiligung definitiv nicht beklagen. Das Außengelände bietet viele Möglichkeiten, eine abschüssige Bobbycar-Strecke, eine riesengroße Wiese zum Fußball spielen, ein Beach-Volleyball-Feld, das gleichzeitig als Sandkiste genutzt werden kann, einen Sandberg, in dem die Kinder nach Steinen buddelten und Höhlen bauten; für die Kinder einfach toll! 
Abends gab es ein wärmendes Lagerfeuer, es wurde gegrillt und musiziert, und die Kinder machten noch eine aufregende Nachtwanderung, die für 50% meiner Kinder viel zu aufregend war (der Große schwankte zwischen hellauf begeistert und "Mama, ich habe Angst.", ein Kind trug ich auf dem Arm und das andere lief begeistert mit). 
Am Sonntagnachmittag waren wir wieder zu Hause, die Kinder todmüde und unglaublich schmutzig. Die Waschmaschine läuft seitdem fast ununterbrochen und es ist noch lange nicht alles geschafft. 


Aber wir freuen uns trotzdem, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein dürfen!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Redet gern und viel

Dieser Satz steht nun im U-Heft unserer Kleinsten. Sie hatte gerade ihre U8, genau wie ihre Schwester, allerdings an einem anderen Tag. Die Schwester wiederum hat in Gegenwart des Arztes kein Wort herausgebracht, während die Kleine ununterbrochen aus dem Nähkästchen plauderte.
Sie sind nicht nur beim Sprechen total unterschiedlich, sie unterscheiden sich auch in der Motorik sehr, die Schweigsame ist motorisch deutlich fitter. Und sie ist auch stolze sieben Zentimeter größer und 2 Kilogramm schwerer. Außenstehende halten sie meistens nicht für Zwillinge.
Aber zurück zur Kurzen: Wenn sie mal einen Erwachsenen allein erwischt bzw. ihr großer Bruder nicht dabei ist, der ein ebenso großes Mitteilungsbedürfnis hat, blüht sie richtig auf und läuft zur Hochform auf. Sie könnte unsere Pressesprecherin sein, wenn wir eine bräuchten.


Einer ihrer Lieblingssprüche zur Zeit: "Mama, weißt Du, wer die beste Mama ist?", natürlich weiß ich, dass ich es auf keinen Fall bin, aber sie sagt dann immer: "Du.". Hach, ist das nicht süß?
Natürlich kommt es dann auch häufiger vor, dass sie der Meinung ist, dass ich überhaupt nicht die beste Mama bin und ihre Geschwister bitte auch der Meinung sein sollen, dass Mama blöd ist.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Mich hat's erwischt ;-)

So, nun hat mich der Näh-Virus vollends erwischt, ich habe gerade so viele Näh-Pläne und so wenig Zeit ... Ich habe sogar ein WIP:
Das soll möglichst bald ein Kleid werden, damit die "Kleine" nicht eifersüchtig auf ihre Schwester ist, denn deren "Madita" konnte heute schon anprobiert werden:
Zwei Röcke haben die beiden schon bekommen und getragen, einen konnte ich photographieren, den anderen hole ich noch nach (momentan ist das Ding auf der Wäscheleine), natürlich wieder in den Lieblingsfarben Rot und Lila.


Mein Sohn hat auch eine neue Leidenschaft, er hat ein neues Versteck in einem Baum gefunden; ich habe ihn vorgestern ewig im Garten suchen müssen, bevor ich ihn gefunden hatte:
Zum Glück ist der Boden hier weich, denn für meinen Geschmack ist sein Versteck viel zu hoch und die Äste viel zu dünn. Trotzdem gönne ich ihm seine Kletterbäume.


Sonntag, 11. April 2010

Vier


Jetzt sind sie schon vier. Endlich. Sie waren vorher so aufgeregt. Und heute Abend todmüde. 



Diese Taschen habe ich am Freitag genäht und ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt mit vier Jahren dürfen die beiden ab dieser Woche mit zum Schwimmen bzw. zur Wassergewöhnung des Kindergartens und dafür brauchten sie noch Taschen, nicht zu groß und nicht zu klein, gewünscht war eine Variante zum Umhängen.  Den Mädchen gefallen ihre Schwimmtaschen und ich bin gespannt, wie haltbar so eine Wachstuchtasche ist (notfalls habe ich noch ausreichend Material hier, um neue Taschen mit doppeltem Stoff zu nähen).
(Als Anleitung diente das, ich habe die Maße, Material und Details verändert.)

Die Hauptattraktion war natürlich das hier:



Die Dynamo-Taschenlampen waren auch sehr beliebt.


Morgen wird es wieder aufregend, da werden sie im Kindergarten gefeiert und nachmittags ist die Kindergeburtstagsparty. Danach werden sie sich dann hoffentlich in Ruhe mit den anderen Geschenken beschäftigen können.



Samstag, 10. April 2010

Vorbereitungen II

Die Vorbereitungen laufen weiter auf Hochtouren. Während Mann mit Kind 1 und 2b in einer interaktiven Wissenschafts-Ausstellung in der Nähe weilten, schnappte ich mir Kind 2a und nahm es mit zu einem Einkaufsmarathon.

Den Anfang machte ein Geschäft für Künstlerbedarf, ein riesengroßer Laden, der einfach nur toll ist (leider hatte ich den Photoapparat nicht mit)! Es war mein erster Besuch dort, obwohl ich ganz in der Nähe arbeite, mit Sicherheit nicht mein letzter. Ich habe mich ganz tapfer beherrscht und nur ein Teil, das nicht geplant war, wanderte in den Einkaufskorb. Danach ging es weiter zu meinen KollegInnen in die Buchhandlung, weil ich am Donnerstag noch ein paar Kleinigkeiten vergessen hatte.

Wir fuhren weiter in ein Outlet-Center, weil ich im Crocs-Outlet noch für den Fünfjährigen ein Paar Schuhe für den Urlaub kaufen wollte, leider gab es diesmal seine Größe nicht. Im Lindt-Outlet gab es nur Osterleckereien, meine Lieblingsschokolade gab es nur zum normalen Preis und wir konnten fröhlich an der langen Schlange vorbei aus dem Geschäft herausgehen. Ein echtes Muss ist in diesem Outlet-Center das Esprit-Outlet, gern kaufe ich mir da Hosen für 10 bis 20 Euro. Heute allerdings war es dermaßen voll, dass ich beschloss, nichts zu brauchen. Das Kind war froh, als wir schnell wieder draußen waren. Es war heute eine Premiere, dass ich ohne einen Cent ausgegeben zu haben, diese Einkaufshölle verlassen habe.

Teil 3 der Einkaufsorgie fand bei Ikea statt, denn für den Kindergeburtstag benötigten wir noch Teller zum Bemalen. Natürlich waren wir noch im Restaurant, wo meine Tochter selig eine Portion Pommes und ein riesiges Eis verzehrte, um dann glücklich auf der Spielfläche zu toben. Es stimmt wirklich, ein Kind ist wie Urlaub (hätte ich mir als Einlingsmutter nie vorstellen können). Passende Kerzen fanden wir nicht, dafür neues Wachstuch (warum erst jetzt?!?) und Geschenkpapier, das ich noch dringend benötigte.

Teil 4 und der Abschluss war ein Supermarkt auf dem Rückweg, wo ich dann endlich Kerzen zu einem horrenden Preis fand (nur weil sie sich Geburtstagskerzen nennen) und neben anderen Kleinigkeiten noch die laktosefreie Sahne, damit auch der Große morgen schlemmen kann.

Hier der Großteil unserer Ausbeute:





Meine Begleiterin durfte die ungeplante Anschaffung testen:


Und dann ist während des hochwissenschaftlichen Ausflugs noch etwas passiert:

Jetzt lispelt er wieder und kann Penne Rigate (auch das Wunschessen am Abend) mit zusammengebissenen Zähnen verspeisen. Ich bin wahrscheinlich voreingenommen, aber das ist sooo süß!

Und jetzt packe ich mal die Geschenke ein!




Vorbereitungen

Die Mädchen sind wahnsinnig aufgeregt, seit Wochen zählen sie die Tage. Seit die Osterferien vorbei sind, erzählt hauptsächlich die Kleine ständig, dass sie bald Geburtstag hat (bzw. natürlich ihre Schwester und sie), ein derartig ausgeprägte Vorfreude habe ich noch nicht erlebt!


Wenn der große Bruder einen Dinosaurier-Geburtstag plant, kommen die beiden ihm einfach zuvor.


Die Einladungen wurden schon Ostern verteilt.



Wir haben natürlich gemeinsam gebastelt (was tut man nicht alles für die Kinder).

Und heute haben wir schon einmal gebacken.




Die nächsten Tage werden stressig, aber ich freue mich!

Die Bastelanleitung ist übrigens von hier, ein paar Anregungen werde ich mir bestimmt noch für den Geburtstag des Großen holen, er und seine Gäste werden etwas anspruchsvoller als die Kleinen sein. 

Freitag, 2. April 2010

Knapp daneben

Als der Fünfjährige heute morgen aufwachte, wollte er wie üblich zuerst einmal an seinem Zahn wackeln  und stellte fest, dass er nicht mehr da war ... zum Glück hat er ihn noch in seinem Mund entdeckt und danach aufgeregt alle aufgeweckt.

Natürlich hat ER die Wette gewonnen (ja, ja, heute ist ja auch Dienstag oder Mittwoch), zumindest kann er sich nur noch erinnern, dass er es genau so gesagt hat wie es nun eingetroffen ist!



Beim ersten Zahn brachte die Zahnfee (ja, die gibt es hier, das wusste der Fünfjährige bereits aus dem Kindergarten) ein kleines Geschenk. Beim zweiten Zahn brachte sie einen Euro. Aber was passiert nun? Der Große und die "kleine" Schwester planen, den Zahn unter ihr Kissen zu legen. Bringt die Zahnfee etwas, obwohl es nicht ihr Zahn ist? Wir sind alle sehr gespannt!

Der nächste Zahn wackelt auch schon, dem gebe ich aber noch ein paar Wochen!

Donnerstag, 1. April 2010

Wie lange noch?


Der dritte Wackelzahn ... schon seit Wochen wird er vom Großen bearbeitet und nun hängt er nur noch ganz locker, stellt sich schräg, wackelt entsetzlich beim Zähneputzen, erschwert das Essen, ich mag gar nicht mehr hinschauen. Der erste Wackelzahn war einfacher, der wackelte zwei Tage und war dann draußen.

Wir haben hier eine Familienwette laufen und ich will gewinnen! Wenn alles klappt, kann ich hoffentlich am Samstag ein Zahnlückenphoto zeigen!

Auftragsarbeit

Von den Mädchen gewünscht, von der Oma im Eiltempo gehäkelt und geliefert: Mützen für den Frühling!


Natürlich in den Lieblingsfarben!





Die Mädchen waren begeistert! Mir gefallen sie auch und ich bin froh, dass ich meine Mutter für derlei Dinge habe (wie oft hat sie mir jetzt schon bei meinem Schal geholfen, wenn ich beim Patentmuster mal wieder durcheinander gekommen bin ...)!

Montag, 8. März 2010

Charmant wie sein Vater



Der Fünfjährige beim Frühstück: "Mama, wie viele Tonnen wiegst Du eigentlich?"

"Wie bitte? Was meinst denn Du?"


Er denkt angestrengt nach: "Ich glaube, Du wiegst keine Tonne, sondern weniger."


Zum Glück.


Er kann aber auch ganz anders und bedankte sich schon mal für eine Schatzsuche bei einem Kindergeburtstag mit den Worten: "Geburtstagskindmutter*, ich muss Dir mal was sagen: Das war eine wunderbare Schatzsuche, die Du mit uns gemacht hast!”. 


*Name geändert

Mittwoch, 3. März 2010

Dinosaurierwissen eines Fünfjährigen







Es fing ganz harmlos an: Mama, weißt Du, wer sich am besten wehren kann?

Nein.

Und dann legte er los und ich notierte es:

Salchania ist ein Keulendino wie der Euoplocephalus und Ankylosaurus. Euoplocephalus hat was an sich, er kann seine Keule glatter machen. Alle Keulendinos haben Panzer, das sind so Platten auf dem Rücken, dem Schwanz und dem Kopf.

Styracosaurus kann sehr gefährlich aussehen. Er hat nämlich ein 1m langes Nasenhorn. Und ein Schild, auf dem Hörner drauf stehen.

Wenn diese Saurier angegriffen werden, dann wehren sie sich ganz gefährlich. 

Euoplocephalus und Ankylosaurus und Salchaniasaurus können sich mit üblen Keulenschlägen wehren, womit sie einen umwerfen können oder Knochen brechen können.

Styracosaurus mit seinem 1m langen Nasenhorn kann sich auch gut wehren und damit ganz dolle Wunden machen.

Die gefährlichsten Waffen des Velociraptors sind seine scharfen Krallen. An seinem Schwanz hat er einen gefährlichen Giftstachel.

Der Giganotosaurus ist riesig und auch sehr gefährlich.


Und Spino (Spinosaurus) kann was Gutes mit seinem Segel machen, damit kann er die kalten Echsen, die nicht so warm geworden sind wie er, gut überwältigen.
Warum ist er wärmer als die anderen? (Ich kenne mich schließlich überhaupt nicht aus.)  Weil durch das Rückensegel Blutgefäße sind. Die fangen die Sonnenstrahlen auf mit dem Segel.
Wie wehrt er andere mit dem Segel ab? - Das kann er gar nicht. Er ist selbst ein Fleischfresser und fängt mit Krallen und Zähnen andere Dinosaurier.


Beim Oviraptor ist was ganz Komisches. Er hat den Namen bekommen, weil sein Skelett über einem Nest lag. Aber als man es untersucht hat, hat man gesehen, dass da keine anderen Dinos drin waren, sondern Oviraptorküken. Er isst eigentlich Fleisch.


Weißt Du was Iguanodon hatte? Der konnte als erster Dinosaurier kauen.


Wenn der Hypsilophodon angegriffen wurde, dann flüchtete er.
Und der Plateosaurier war der erste Riesendinosaurier der Erdgeschichte.


Apathosaurus, das war gar nicht zu fassen, er fraß nämlich 500g an einem Tag.  Wirklich? Guckt nach: 500 Kg. Er hat einen viel längeren Schwanz als Diplodocus.


Brachiosaurus kann in elf Metern Höhe noch die Blätter erreichen. 


Der Diplodocus hatte duschwannengroße Fußabdrücke.


Der Nothosaurus konnte schwimmen und gehen wie ein Frosch.


Diese Angaben sind ohne Gewähr! Die Grammatik ist die des Fünfjährigen. Wenn man ihn ließe, würde er den ganzen Tag über Dinosaurier referieren, sich vorlesen lassen und Gedankenspiele zum Thema besprechen wollen. 
Nach zehn Minuten musste ich das Gespräch vorerst beenden, weil die Dreijährigen sich in die Haare bekommen haben ...