Mittwoch, 26. Mai 2010

Hüpf-Jubel-Freu!

Hach, gerade habe ich für den Herbst zwei Tage Berlin gebucht. Ohne Kinder! Ohne Mann. Aber mit hoffentlich tollen Jubiläumskonzerten meiner Lieblingsband seit gefühlten hundert Jahren (es sind aber "nur" 24 oder so). Ich freu mich!

Montag, 24. Mai 2010

Lieblingskuchen

Eines meiner Highlights im Frühling ist Rhabarberkuchen! Ich liebe Rhabarberkuchen. Und seit kurzem habe ich ein Rezept, das mir gelingt und göttlich schmeckt.






Der Baiser sieht etwas anders aus als sonst, weil ich nur noch braunen Zucker hatte. Ich hoffe, es schmeckt trotzdem. 

Wir fahren dann mal los und schneiden den Kuchen an. :-)

Freitag, 14. Mai 2010

Freitags Fisch?

Mein Bücherregal hat da auch etwas:




Die beiden Bücher sind mir sofort eingefallen, als ich eben den Freitagsfisch-Eintrag bei Frau Kännchen gesehen habe. Ich werde bei Gelegenheit mal schauen, ob ich noch mehr Fisch-Bücher habe.

Mein Sohn ist gerade in Sachen Dinosaurier-Ausgrabung beschäftigt, so sehr, dass er schon fast einen Muskelkrater (ja, MuskelkRater) hat.



Und wer sich wundert: Dinosaurier und Fisch am Freitag haben tatsächlich einen gemeinsamen Nenner: Frau Rieger hat ganz viel Fisch am Freitag und außerdem das Buch illustriert, das mein Sohn gerade zu lesen versucht.



Und so schliesst sich der Kreis. :-)

Mittwoch, 12. Mai 2010

12 von 12 im Mai

Da ich heute einen extrem ereignisarmen Tag mit Hausarbeit und Fahren der Kinder von und zu diversen Terminen habe, dokumentiere ich nicht diese Langeweile, sondern zeige lieber zwölf Lieblingsbücher (und mir blutet das Herz, weil ich andere, mir sehr wichtige Bücher nicht photographiert habe).














 










Bei Caro gibt es wieder eine Übersicht, wer noch mitgemacht hat.

Dienstag, 11. Mai 2010

Gelaber versus Kilometer

Unser Sohn kommt nach den Sommerferien in die Schule und wir müssen so langsam eine Entscheidung fällen, in welche Schule er gehen wird. Für uns stehen zwei Schulen zur Auswahl, die beide erst dieses Jahr nach den Sommerferien starten werden. 

Schule Nr. 1: Das pädagogische Konzept entspricht unseren Vorstellungen. Die Lehrkräfte entsprechen unseren Vorstellungen. Das Schulgebäude wird für die ersten zwei oder drei Jahre reichen, dann muss ein neues Gebäude gesucht werden. Mit dieser Schulgründung wäre für uns ein gewisses finanzielles Risiko verbunden. Der Elternverein ist für uns etwas schwierig, da ein großer Teil der anderen Eltern ein wenig anders tickt und Entscheidungen nur (oder gar nicht) nach langen Diskussionen getroffen werden; es gibt Arbeitsgruppen, dennoch möchte jeder überall mitreden. Die Sek. 1 wird erst noch gegründet.

Schule Nr. 2: Das pädagogische Konzept entspricht unseren Vorstellungen. Die Lehrkräfte entsprechen wahrscheinlich unseren Vorstellungen, es gibt mehr Lehrkräfte, da dieses Projekt mit deutlich mehr Schülern starten wird. Das endgültige Schulgebäude wird Anfang 2011 bezogen. Die Vereinsstruktur erspart uns endlose Diskussionen, wir wären eher Kunden und können so auch weniger bewirken. Insgesamt wirkt diese Schulgründung professioneller. Die Sek. 1 startet nach den Sommerferien. Pro Woche müssten 30 Kilometer mehr gefahren werden. 

Ehrlich, ich bin so froh, dass diese Schulen kommen; überhaupt, dass es unseren Kindern möglich sein wird, so eine Schule besuchen zu können. Aber nun haben wir die Qual der Wahl. Nehmen wir das "Gelaber" oder den längeren Schulweg? Was ist auf Dauer nerviger? 

Sonntag, 9. Mai 2010

Drei Kreuze

Es ist geschafft! Das Geburtstagswochenende liegt nun fast hinter uns und ich habe für die nächsten elf Monate keinen Kindergeburtstag mehr auszurichten! 

Der Kindergeburtstag war irgendwie anstrengend; sechs Jungen im Alter von fünf bis sechs Jahren und zwei Mädchen, die kaum unter einen Hut zu bekommen waren. Positiv: Das Dinosaurier-Thema war deutlich beliebter als das Roboter-Thema mit der Roboterprüfung des letzten Jahres. Sehen lassen können sich die T-Shirts (die Idee dazu kommt von hier) und bis auf ein Kind haben auch alle mitgemacht.



Die Ausgrabung der Dinosaurierknochen war kurzfristig ein voller Erfolg, aber dann spaltete sich die Gruppe auf in die emsigen Sucher (zu denen auch Sohn und Tochter gehörten) und die schnell gelangweilten, die dann auf dem Trampolin hüpften.

Wir hatten übrigens zum Dinosaurier-Kindergeburtstag Dinosaurierkekse, Gummidinosaurier, Dinosauriernudeln in Dinosaurierblut, eine paläontologische Grabungsstätte, Gewinne in Form von Dinosauer-Figuren, Dinosauriertattoos und -aufklebern, Dinosaurierdekoration und Dinosauriershirts. Mehr Dinosaurier geht nicht, oder?

Am Tag vor dem Kindergeburtstag wurde mit der Familie gefeiert, die "Kleine" war leider an beiden Tagen krank.



Aber mit Stil. 

Heute waren noch Freunde mit Kindern zu Besuch, da waren alle wieder fit und wir hatten einen wunderschönen, entspannten Tag.

Meine Backbilanz: 2x Rhabarberkuchen, Schokoladen-Muffins, Apfel-Muffins, Stracciatella-Muffins, Gummibärenkuchen, einfacher Rührkuchen, Kekse.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Ob das was wird?

So, der fiese Magen-Darm-Virus ist überwunden und ich konnte heute endlich ein wenig für die Dinosaurier-Feier vorbereiten:
Diese Sandformen gab es vor zwei Jahren mal bei dem Kaffeeröster und ich hatte sie seitdem im Schrank liegen. 

Man sieht, ich bin kein Profi:


Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen:

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Kinder ebenso begeistert wie ich von der Idee sein werden, diese "Dinosaurierknochen" im Sand suchen zu müssen. 

Bücher im April


Fangen wir mal mit dem gerade geschlossenen und besten an:



Das Beenden dieses Buches hat eine Lücke hinterlassen. Dieses Buch hat mich tatsächlich zum Heulen gebracht. Sein Ende bedeutete das Ende seines Erzählers, was mich ungemein rührte, durfte ich doch sein Leben so intensiv mit erleben.
William Boyd hat für "Eines Menschen Herz" die Form eines Tagebuchs gewählt. Genial. Wir begegnen dem 1906 geborenen Logan Mountstuart als Heranwachsendem, begleiten ihn nach Oxford, London, Paris, Nigeria, New York, Spanien. Nehmen teil an seinen Beziehungen, Freundschaften, Begegnungen (Virginia Woolf, Hemingway, Picasso u.v.m.), seiner Freude, Liebe und Trauer. Er arbeitet als Schriftsteller, Spion, Kunsthändler, Journalist, ist wohlhabend, später nagt er am Hungertuch und entwickelt eine Vorliebe für Hundefutter, rappelt sich wieder auf, schlittert trotz seines hohen Alters wieder in ein neues Abenteuer und findet dennoch ein friedliches Ende. Es ist ein ganzes Leben, das hier grandios beschrieben wird. Ich habe Boyd schon vorher für einen ganz großartigen Schriftsteller gehalten, aber mit diesem Buch hat er ein Meisterwerk geschrieben!! Was lese ich nur als nächstes?



Moritz Rinkes erster Roman hat mir sehr gut gefallen. "Der Mann der durch das Jahrhundert fiel" handelt von dem erfolglosen Berliner Galeristen Paul, der zurück in seine Heimat geht, um dort das Haus seiner Kindheit zu retten, das im Moor zu versinken droht. Die Heimat von Paul Wendland-Kück ist die Künstlerkolonie Worpswede. Kaum ist Paul dort angekommen, erhält er die Nachricht, dass sein Großvater, Bildhauer und "Rodin des Nordens", posthum die Auszeichnung "Künstler des Jahrhunderts" erhalten soll. Wie blöd, dass ausgerechnet nun die Sanierungsarbeiten unpassende Skulpturen ans Tageslicht bringen. Paul deckt noch andere Familiengeheimnisse auf, begegnet typischen Worpswedern und hat nicht gerade die beste Zeit seines Lebens. 
Für mich war dieses Buch vor allem wegen des regionalen Bezuges sehr interessant, schließlich bin ich selbst in einem ganz ähnlichen Künstlerdorf aufgewachsen, kenne Worpswede, die Gegend, die Leute, die Namen ...  Rinke hat das alles sehr gut erfasst und treffend beschrieben und mich dabei sehr gut unterhalten.


Nachdem ich jahrelang einen Bogen um Philippe Djian gemacht habe, hat mich das Erscheinen seiner neuen Reihe (Doggy Bag 1-6) inspiriert, doch mal ein altes Leseexemplar zu lesen. An die Bitte, es nicht vor dem 25.02.2005 zu besprechen habe ich mich vorbildlich gehalten."Reibereien" gefällt mir wieder etwas besser als die Vorgänger, die mir schlicht zu sehr schweinische Altmännerphantasie waren und mich nicht interessierten. Hier wird die Geschichte eines Mannes in Etappen beschrieben, der als 11jähriger verspricht, seine Mutter nie zu verlassen. Natürlich verlässt er sie, bleibt ihr aber sein Leben lang sehr verbunden. Erst am Ende löst sich das Band, dafür fühlt er sich nun verpflichtet, sich um seine Tochter zu kümmern, sein Leben läuft eigentlich immer nebenher. 
Gut lesbar, aber ich glaube, mit Djian bin ich wirklich durch.

Dienstag, 4. Mai 2010

Dinosaurier-Manie

Wir gehen in die nächste Runde, das von Dinosauriern besessene Kind feiert bald seinen sechsten Geburtstag, natürlich eine Dinosaurierparty. Ich hatte eine ganz tolle Bastelanleitung für Flugsaurier gefunden, die perfekt für Einladungen gewesen wären ... aber der (noch) Fünfjährige hatte seine eigenen Ideen und darum sehen seine Einladungskarten so aus:
Das schönste an den Karten sind eigentlich die Schreibübungen des Fünfjährigen, die habe ich natürlich wieder nicht photographiert, vergesslich wie ich bin.