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Donnerstag, 20. Januar 2011

Fragebogen für Bücherwürmer





Mitgenommen von hier.




Gebunden oder Taschenbuch?
Beides, kommt ganz darauf an, wie dringend das Buch benötigt wird.

Am.azon oder Buchhandel?
Sehr, sehr selten A.mazon, wenn dann anderer Versandbuchhandel, meistens normale Buchhandlung (ich bin ja sowieso häufig dort).

Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Die gelesenen Bücher sind alphabetisch nach Autoren sortiert.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Behalten. Krimis verschenke ich manchmal, weggeworfen habe ich auch schon welche, aber da handelte es sich um veraltetete Sachbücher.

Kurzgeschichte oder Roman?
Es gibt tolle Kurzgeschichten, aber ich bevorzuge Romane.

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Harry Potter! Lemony Snicket mag ich auch, aber längst nicht so sehr wie H.P.

Kaufen oder gebraucht?
Kaufen (oder geschenkt bekommen).

Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Stöbern und Rezensionen. Bestsellerlisten schrecken mich eher ab und Empfehlungen passen meistens nicht, weil in der Regel die für mich falschen Stichworte fallen.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Beides, es muss zum Buch passen.

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Nachts.

Lieblingsbuch des vergangenen Jahres?
William Boyd: Eines Menschen Herz.

Welches Buch liest du gegenwärtig?
"Zaira" von Catalin Dorian Florescu.

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Gibt es nicht; eine Zeit lang war es "Wuthering Heights" von Emily Bronte, danach kamen viele, viele tolle Bücher dazu und die Lieblingsbücherliste wäre viel zu lang, um sie hier zu notieren.




Montag, 3. Januar 2011

Ein Buch, in dessen Titel eine Farbe vorkommt

Der neue Buch-Blog von Caro und Bine: Die lesende Minderheit (tolle Idee übrigens) stellt die Aufgabe, ein Buch, in dessen Titel eine Farbe vorkommt, in den nächsten zwei Monaten zu lesen und vorzustellen. Diese Aufgabe werde ich vermutlich nicht erledigen, aber ich fand es sehr spannend, mal meine Bücherregale nach Farben-Titeln zu durchsuchen.


Die Durchsicht meiner ungelesenen Bücher hat nur zwei Titel mit Farben zutage gefördert: einmal "Shades of Grey" von Jasper Fforde, dessen Thursday Next-Reihe ich sehr schätze, und zum anderen "Der goldene Skarabäus" von Nicholas Drayson. Beides sind Leseexemplare und beide möchte ich in nächster Zeit nicht lesen; ersteres spricht mich inhaltlich nicht an (vielleicht später mal), letzteres habe ich schon seit sieben Jahren und werde es vermutlich nie lesen ...


Danach durchforstete ich die gelesenen Bücher und habe zwar keine absoluten Lieblingsbücher gefunden, aber einige Titel, die mir sehr gefallen haben:

William Boyd: Die blaue Stunde
Wilkie Collins: Die Frau in Weiß 
Wilkie Collins: Der rote Schal
Arne Dahl: Rosenrot
Don DeLillo: Weißes Rauschen
Javier Marias: Mein Herz so weiß
Edgar Allan Poe: Der schwarze Kater
Philip Pullman: The Amber Spyglass
Philip Pullman: The Golden Compass
Raymond Queneau: Die blauen Blumen
Antonio Tabucchi: Der schwarze Engel
Boris Vian: Das rote Gras

Zuletzt gelesen habe ich davon "Die blaue Stunde", siehe auch hier. Ich war erstaunt, wie oft Farben im Titel vorkommen, besonders viel Farbe hatten die Kriminalromane (die ich, wie andere "mittelmäßige" Bücher nicht aufgelistet habe).
Sollte mir noch ein Buch mit Farben-Titel begegnen, das mich anspricht, beteilige ich mich auf jeden Fall noch an dieser Aktion!! 

Dienstag, 30. November 2010

Eine Art Zeitreise

Die letzten drei Tage habe ich fern von meiner Familie (aber mit alten Freunden) in Berlin verbracht. Natürlich habe ich sie vermisst, aber ich habe mich auch ein wenig in die Vergangenheit versetzt gefühlt ... Schön war's, trotz der Blasen, die ich mir am ersten Tag erlaufen habe. Kalt war es auch. Und natürlich habe ich mal wieder kaum Photos gemacht und natürlich kam die schon im Mai geplante Fahrt so plötzlich, dass einige Vorbereitungen zu wünschen übrig ließen.

Als ich am Samstag von der U-Bahn zur Wohnung ging, kam ich überraschend beim viel gerühmten "Barcomi's" vorbei, bin aber nicht eingekehrt. Die Bergmannstraße stellte sich noch als Hauptroute heraus, aber die Zeit war immer viel zu knapp ... Ansonsten kann ich diese Ecke Kreuzbergs empfehlen, wir haben uns sehr wohl gefühlt. (Nicht nur wir: auch einen Fuchs sichteten wir in der ersten Nacht ganz in der Nähe unserer Wohnung, selbst auf dem Land ist mir das noch nicht passiert.)

Die Konzerte, die der Grund für meine Reise waren, waren richtig klasse. Ich finde es unglaublich, dass mein erstes Konzert dieser Gruppe schon 21 Jahre zurück liegt! Nie hätte ich damals für möglich gehalten, dass ein Leben nach dem 30. Geburtstag lebenswert sei, von diesem Alter hatte ich überhaupt keine Vorstellung. Das Konzept der Jubiläumskonzerte war, dass von jedem der 13 Alben drei oder vier Stücke gespielt wurden, beide Abende waren komplett unterschiedlich und NMA war Vorgruppe (überwiegend akustisch) und Haupt-Act zugleich und so waren auch sehr selten oder lange nicht mehr gespielte Stücke live zu hören.

****

Am Sonntag besuchten wir das Jüdische Museum. Die Ausstellung war sehr interessant, die Zeit mal wieder zu knapp, das ausgestellte Material so vielfältig, dass ich eigentlich einen zweiten Besuch bräuchte ... Das Gebäude fand ich von innen absolut beeindruckend: Im Untergeschoss hat die Architektur bei mir Beklemmung und Übelkeit verursacht dadurch, dass Böden und Wände schief waren.
Das Bild entstammt der offiziellen Museumsseite, hier der Link.

Den Montag nutzte ich zum Shoppen und ausgiebigem Stöbern im Kulturkaufhaus Dussmann, jetzt habe ich wieder einen ganz langen Wunschzettel, Geschenkideen und Anregungen für meine Abteilungen im Laden (vielleicht sollte ich das als Arbeitszeit rechnen). Hier habe ich dann tatsächlich die Kamera benutzt, aber mehr aus Not, weil ich nichts zu schreiben dabei hatte und mein Gedächtnis in dieser Hinsicht zu unzuverlässig ist.




**** Angesichts dieses Photos fiel mir wieder der Artikel aus dem Spiegel Online von letzter Woche ein, ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken zu diesem Festival zu gehen, weil ich im letzten Jahr viel zu spät davon erfahren und so einige Lieblingsgruppen oder -sänger verpasst hatte; dieses Jahr stimmte die Künstlerauswahl für mich leider nicht. DENNOCH sehe ich mich keineswegs schon auf dem Weg ins Altersheim!!!

Montag, 28. Juni 2010

Urlaubslektüre

Im Urlaub hatte ich endlich mal wieder Zeit und Muße, ganz viel zu lesen. (Ich war ehrlich gesagt entsetzt, was für Programme via Satellit ausgestrahlt werden. Da ich normalerweise nur aufgezeichnete Sendungen oder DVDs sehe und wir sowieso nur wenige Sender via DVB-T empfangen, ist mir die Entwicklung der Senderlandschaft total entgangen, zum Glück, denn auf solchen Mist kann ich gut verzichten!)


Den neuen Mankell hielt ich bei Erscheinen für ziemlich überflüssig, weil die Wallander-Reihe für mich im letzten Band zu einem Abschluss gekommen ist. Trotzdem habe ich das Buch gelesen und bin immer noch der Meinung, dass man Wallanders Alter(ungsprozeß) nicht wirklich hätte darstellen müssen; das, was ich über Kurt Wallanders weiteren Lebensweg erfahren habe, hätte ich -vielleicht- lieber nicht gewusst ... Der in dem Roman beschriebene Fall hingegen gefiel mir gut und fesselte mich, so dass ich das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen habe; einzig die Verbindung zu Wallanders Tochter Linda war für meinen Geschmack etwas zu viel des Guten.

William Boyd ist ein großartiger Schriftsteller. Diese Bücher erreichen dennoch nicht mein Lieblingsbuch von ihm (“Eines Menschen Herz”), aber ich freue mich, dass ich noch nicht all seine Bücher gelesen habe.
“Brazzaville Beach” spielt in Afrika und erzählt die Geschichte der jungen Forscherin Hope Clearwater, die England nach ihrer Scheidung verließ, um in Nigeria Schimpansen zu beobachten. Boyds Können besteht u. a. darin, dass man sich als Leser für Schimpansen zu interessieren beginnt, für afrikanische Geschichte, Geisteskrankheiten und Mathematik ... Ein rundes, unterhaltsames Buch.
“Die blaue Stunde” beginnt in Los Angeles des Jahres 1936. Die Architektin Kay Fischer wird von ihrem ihr bis dahin unbekannten Vater aufgesucht. Er braucht ihre Hilfe, um die Rätsel seiner Vergangenheit zu lösen. Seine Vergangenheit in Manila Anfang des Jahrhunderts macht den Hauptteil des Buches aus: Salvatore Carriscant ist ein erfolgreicher Chirurg, unglücklich verheiratet, liegt im Clinch mit seinen nach veralteten Methoden operierenden Kollegen, wird in eine Mordserie verwickelt und findet seine große Liebe. Das kann natürlich zu keinem Happy End führen, dennoch kann man das Buch versöhnt und zufrieden zu Ende lesen!

Der vierte Teil von Scotts Nicholas Flamel-Reihe schließt sich nahtlos an Band 3 an, liest sich ebenso zügig und spannend. Ich bin gespannt, wie die Geschichte in nur zwei weiteren Bänden zu Ende gehen wird.

Ein Jugendbuch von Carlos Ruiz Zafón, kurz und spannend. Max kommt mit seiner Familie im Jahr 1943 auf der Flucht vor dem Krieg von der Stadt in ein Strandhaus am Meer. Dieses Haus umgibt eine mysteriöse Geschichte, da vor zehn Jahren das Kind des Hauses im Meer ertrunken ist. Nach der Ankunft am Meer passieren die ersten seltsamen Dinge, Max’ kleine Schwester nimmt eine merkwürdige Katze auf, Max entdeckt einen geheimen Garten mit Statuen, die sich zu verändern scheinen, die kleine Schwester hat einen Unfall ... Er schliesst aber auch Freundschaft mit Jacob, dem Enkel des Leuchtturmwärters. Die Geschichte gewinnt rasch an Spannung und Tempo, ein echtes Gruselbuch für Jugendliche (und Erwachsene). Ich habe es an einem Tag gelesen. 





Freitag, 14. Mai 2010

Freitags Fisch?

Mein Bücherregal hat da auch etwas:




Die beiden Bücher sind mir sofort eingefallen, als ich eben den Freitagsfisch-Eintrag bei Frau Kännchen gesehen habe. Ich werde bei Gelegenheit mal schauen, ob ich noch mehr Fisch-Bücher habe.

Mein Sohn ist gerade in Sachen Dinosaurier-Ausgrabung beschäftigt, so sehr, dass er schon fast einen Muskelkrater (ja, MuskelkRater) hat.



Und wer sich wundert: Dinosaurier und Fisch am Freitag haben tatsächlich einen gemeinsamen Nenner: Frau Rieger hat ganz viel Fisch am Freitag und außerdem das Buch illustriert, das mein Sohn gerade zu lesen versucht.



Und so schliesst sich der Kreis. :-)

Mittwoch, 12. Mai 2010

12 von 12 im Mai

Da ich heute einen extrem ereignisarmen Tag mit Hausarbeit und Fahren der Kinder von und zu diversen Terminen habe, dokumentiere ich nicht diese Langeweile, sondern zeige lieber zwölf Lieblingsbücher (und mir blutet das Herz, weil ich andere, mir sehr wichtige Bücher nicht photographiert habe).














 










Bei Caro gibt es wieder eine Übersicht, wer noch mitgemacht hat.