Freitag, 30. April 2010

Rückblick April 2010


GELESEN: Philippe Djian: Reibereien; Moritz Rinke: Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel; William Boyd: Eines Menschen Herz
GESUNGEN: Zum Geburtstag viel Glück
GEHÖRT: nichts, denn die Konzerte, zu denen ich gehen wollte, fanden während unseres Urlaubs statt
GESEHEN: Scrubs, House
GETRUNKEN: Tee
GEGESSEN: hauptsächlich Schokolade
GEKOCHT: Tee
GEFREUT: vor allem über die Vorfreude meiner Geburtstagskinder
GEKNIPST: Kinder, Urlaubsbilder
GELACHT: sehr oft
GEÄRGERT: bestimmt
GENÄHT: wenig
GEKAUFT: Geburtstagsgeschenke
GESPIELT: Topfschlagen
GEFEIERT: zwei 4. Geburtstage
GEPLANT: Geburtstage, Urlaub
GEKLAUT ursprünglich von hier 


Samstag, 24. April 2010

Berlin und so

Zum Glück hatten wir schon vor dem "Aschemonster" (toller Begriff, erinnert mich an den schwarzen Rauch, das Monster bei "Lost") vorgehabt, mit den Kindern nach Berlin zu fahren, vor allem, um mit dem Großen in das "Museum für Naturkunde" zu gehen. Also haben wir am Samstag, als endgültig feststand, dass wir an dem Tag nicht fliegen würden, schnell eine Unterkunft in Berlin gebucht und sind dann am Sonntag ganz gemütlich losgefahren, haben uns in unserem Viertel umgesehen und sind einfach nur angekommen.


Am Montag war das eigentliche Ziel der Reise geschlossen (das hätte man besser planen können) und wir wichen auf das "Neue Museum" aus, das uns mit den Themen Ägypten, Vor- und Frühgeschichte interessant erschien.












Es war wirklich sehr interessant, aber für die Kinder leider schrecklich langweilig:



Es durfte nichts berührt werden, nicht einmal die Wände, wir wurden mehrmals von den Angestellten des Museums angesprochen, obwohl wir sehr bemüht waren, auf die Kinder aufzupassen, nicht einmal auf dem Rücken durften wir die Kinder tragen. Wir verliessen das Museum sehr schnell wieder, haben nur einen Bruchteil gesehen und werten die Zeit dennoch als vertan. 
Für die Kinder gab es nur eine einzige Ecke von Interesse:





Die Mädchen waren so abgeschreckt von Museen, dass sie am nächsten Tag nicht mit in das Naturkundemuseum kommen wollten, sondern mit mir in das "Lego Discovery Center" am Potsdamer Platz gingen (davon gibt es leider keine Bilder). Das Preis-Leistungs-Verhältnis schien mir nicht ganz optimal, aber den Kleinen hat es gefallen. Sie waren dann so versöhnt, dass sie anschliessend doch noch den Bruder und Vater bei den Dinosauriern treffen wollten. 

Das "Museum für Naturkunde" ist toll, auch für Kinder. Unser Fünfjähriger war total begeistert und saugte die Informationen nur so auf. Es gibt nicht nur das größte ausgestellte Dinosaurierskelett der Welt zu sehen, sondern auch noch von Kindern zu bedienende Informationsschirme mit kleinen Filmen, präparierte Tiere, Fossilien, Mineralien u.v.m. Wir waren am nächsten Tag noch einmal da, so gut hat es uns allen gefallen!


















Um die sonstigen Sehenswürdigkeiten Berlins haben wir uns nicht wirklich gekümmert, sondern sind ihnen eher per Zufall begegnet.






Ansonsten haben wir gut gegessen, sind viel U- und S-Bahn gefahren und hatten einen ganz tollen Spielplatz in der Nähe.


Und ab Donnerstag waren wir noch zwei Tage an der Ostsee. 


Hier gab es übrigens gerade einen passenden Bericht zu Berlin mit Kindern. 

Ich weiß zwar nicht, wie es in Málaga gewesen wäre, aber dieser Frühlingsurlaub war klasse und ich freue mich schon auf die nächsten Reisen nach Berlin und an die Ostsee, wann immer es auch sein wird.

Wieder da

Gebucht hatten wir das:

Bekommen haben wir das (Eyjafjallajökull sei dank):

Der Urlaub war so zwei Tage kürzer als geplant, aber trotzdem sehr schön (gut, den Magen-Darm-Virus, der seit gestern zwei Kinder erwischt hat, lassen wir mal außen vor, das wäre wahrscheinlich in Südspanien noch blöder gewesen). 

Ein ausführlicherer Bericht folgt, wenn ich die Bilder gesichtet habe.





Freitag, 16. April 2010

Vulkanasche


(Bild von Spiegel-Online)

Eigentlich wollten wir morgen für eine Woche in den Urlaub fliegen ... Nun sieht es so aus, als müssten wir die Koffer neu packen und schnell eine Alternative suchen. Bin gespannt, wie sich die Sache entwickelt ;-)

Montag, 12. April 2010

12 von 12 im April

Ständig photographiert, aber ich habe kaum die 12 voll bekommen.

Kuchen backen am Morgen:




Verfilzt nach dem Duschen:

Geburtstagsstühle im Kindergarten:

Gute Planung ist alles. Es gibt aber noch den Typ "alles auf den letzten Drücker" und "wird schon klappen", dazu gehöre ich. Heute stellte ich fest, dass wir nicht mehr genügend Tüten für die obligatorischen Mitgebsel hatten. OK, kein Problem, fahre ja noch einkaufen. Aber: keine Tüten. Meine Rettung: ein Laden bei uns im Ort, der ganz tolles Geschenkpapier anbietet, daraus habe ich noch auf die Schnelle mittags ein paar Tüten geklebt:




Tischdekoration:

Die durften natürlich nicht fehlen:

Kinderbeschäftigung:






Mehr wie immer hier.



Sonntag, 11. April 2010

Vier


Jetzt sind sie schon vier. Endlich. Sie waren vorher so aufgeregt. Und heute Abend todmüde. 



Diese Taschen habe ich am Freitag genäht und ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt mit vier Jahren dürfen die beiden ab dieser Woche mit zum Schwimmen bzw. zur Wassergewöhnung des Kindergartens und dafür brauchten sie noch Taschen, nicht zu groß und nicht zu klein, gewünscht war eine Variante zum Umhängen.  Den Mädchen gefallen ihre Schwimmtaschen und ich bin gespannt, wie haltbar so eine Wachstuchtasche ist (notfalls habe ich noch ausreichend Material hier, um neue Taschen mit doppeltem Stoff zu nähen).
(Als Anleitung diente das, ich habe die Maße, Material und Details verändert.)

Die Hauptattraktion war natürlich das hier:



Die Dynamo-Taschenlampen waren auch sehr beliebt.


Morgen wird es wieder aufregend, da werden sie im Kindergarten gefeiert und nachmittags ist die Kindergeburtstagsparty. Danach werden sie sich dann hoffentlich in Ruhe mit den anderen Geschenken beschäftigen können.



Samstag, 10. April 2010

Vorbereitungen II

Die Vorbereitungen laufen weiter auf Hochtouren. Während Mann mit Kind 1 und 2b in einer interaktiven Wissenschafts-Ausstellung in der Nähe weilten, schnappte ich mir Kind 2a und nahm es mit zu einem Einkaufsmarathon.

Den Anfang machte ein Geschäft für Künstlerbedarf, ein riesengroßer Laden, der einfach nur toll ist (leider hatte ich den Photoapparat nicht mit)! Es war mein erster Besuch dort, obwohl ich ganz in der Nähe arbeite, mit Sicherheit nicht mein letzter. Ich habe mich ganz tapfer beherrscht und nur ein Teil, das nicht geplant war, wanderte in den Einkaufskorb. Danach ging es weiter zu meinen KollegInnen in die Buchhandlung, weil ich am Donnerstag noch ein paar Kleinigkeiten vergessen hatte.

Wir fuhren weiter in ein Outlet-Center, weil ich im Crocs-Outlet noch für den Fünfjährigen ein Paar Schuhe für den Urlaub kaufen wollte, leider gab es diesmal seine Größe nicht. Im Lindt-Outlet gab es nur Osterleckereien, meine Lieblingsschokolade gab es nur zum normalen Preis und wir konnten fröhlich an der langen Schlange vorbei aus dem Geschäft herausgehen. Ein echtes Muss ist in diesem Outlet-Center das Esprit-Outlet, gern kaufe ich mir da Hosen für 10 bis 20 Euro. Heute allerdings war es dermaßen voll, dass ich beschloss, nichts zu brauchen. Das Kind war froh, als wir schnell wieder draußen waren. Es war heute eine Premiere, dass ich ohne einen Cent ausgegeben zu haben, diese Einkaufshölle verlassen habe.

Teil 3 der Einkaufsorgie fand bei Ikea statt, denn für den Kindergeburtstag benötigten wir noch Teller zum Bemalen. Natürlich waren wir noch im Restaurant, wo meine Tochter selig eine Portion Pommes und ein riesiges Eis verzehrte, um dann glücklich auf der Spielfläche zu toben. Es stimmt wirklich, ein Kind ist wie Urlaub (hätte ich mir als Einlingsmutter nie vorstellen können). Passende Kerzen fanden wir nicht, dafür neues Wachstuch (warum erst jetzt?!?) und Geschenkpapier, das ich noch dringend benötigte.

Teil 4 und der Abschluss war ein Supermarkt auf dem Rückweg, wo ich dann endlich Kerzen zu einem horrenden Preis fand (nur weil sie sich Geburtstagskerzen nennen) und neben anderen Kleinigkeiten noch die laktosefreie Sahne, damit auch der Große morgen schlemmen kann.

Hier der Großteil unserer Ausbeute:





Meine Begleiterin durfte die ungeplante Anschaffung testen:


Und dann ist während des hochwissenschaftlichen Ausflugs noch etwas passiert:

Jetzt lispelt er wieder und kann Penne Rigate (auch das Wunschessen am Abend) mit zusammengebissenen Zähnen verspeisen. Ich bin wahrscheinlich voreingenommen, aber das ist sooo süß!

Und jetzt packe ich mal die Geschenke ein!




Vorbereitungen

Die Mädchen sind wahnsinnig aufgeregt, seit Wochen zählen sie die Tage. Seit die Osterferien vorbei sind, erzählt hauptsächlich die Kleine ständig, dass sie bald Geburtstag hat (bzw. natürlich ihre Schwester und sie), ein derartig ausgeprägte Vorfreude habe ich noch nicht erlebt!


Wenn der große Bruder einen Dinosaurier-Geburtstag plant, kommen die beiden ihm einfach zuvor.


Die Einladungen wurden schon Ostern verteilt.



Wir haben natürlich gemeinsam gebastelt (was tut man nicht alles für die Kinder).

Und heute haben wir schon einmal gebacken.




Die nächsten Tage werden stressig, aber ich freue mich!

Die Bastelanleitung ist übrigens von hier, ein paar Anregungen werde ich mir bestimmt noch für den Geburtstag des Großen holen, er und seine Gäste werden etwas anspruchsvoller als die Kleinen sein.