Samstag, 24. April 2010

Berlin und so

Zum Glück hatten wir schon vor dem "Aschemonster" (toller Begriff, erinnert mich an den schwarzen Rauch, das Monster bei "Lost") vorgehabt, mit den Kindern nach Berlin zu fahren, vor allem, um mit dem Großen in das "Museum für Naturkunde" zu gehen. Also haben wir am Samstag, als endgültig feststand, dass wir an dem Tag nicht fliegen würden, schnell eine Unterkunft in Berlin gebucht und sind dann am Sonntag ganz gemütlich losgefahren, haben uns in unserem Viertel umgesehen und sind einfach nur angekommen.


Am Montag war das eigentliche Ziel der Reise geschlossen (das hätte man besser planen können) und wir wichen auf das "Neue Museum" aus, das uns mit den Themen Ägypten, Vor- und Frühgeschichte interessant erschien.












Es war wirklich sehr interessant, aber für die Kinder leider schrecklich langweilig:



Es durfte nichts berührt werden, nicht einmal die Wände, wir wurden mehrmals von den Angestellten des Museums angesprochen, obwohl wir sehr bemüht waren, auf die Kinder aufzupassen, nicht einmal auf dem Rücken durften wir die Kinder tragen. Wir verliessen das Museum sehr schnell wieder, haben nur einen Bruchteil gesehen und werten die Zeit dennoch als vertan. 
Für die Kinder gab es nur eine einzige Ecke von Interesse:





Die Mädchen waren so abgeschreckt von Museen, dass sie am nächsten Tag nicht mit in das Naturkundemuseum kommen wollten, sondern mit mir in das "Lego Discovery Center" am Potsdamer Platz gingen (davon gibt es leider keine Bilder). Das Preis-Leistungs-Verhältnis schien mir nicht ganz optimal, aber den Kleinen hat es gefallen. Sie waren dann so versöhnt, dass sie anschliessend doch noch den Bruder und Vater bei den Dinosauriern treffen wollten. 

Das "Museum für Naturkunde" ist toll, auch für Kinder. Unser Fünfjähriger war total begeistert und saugte die Informationen nur so auf. Es gibt nicht nur das größte ausgestellte Dinosaurierskelett der Welt zu sehen, sondern auch noch von Kindern zu bedienende Informationsschirme mit kleinen Filmen, präparierte Tiere, Fossilien, Mineralien u.v.m. Wir waren am nächsten Tag noch einmal da, so gut hat es uns allen gefallen!


















Um die sonstigen Sehenswürdigkeiten Berlins haben wir uns nicht wirklich gekümmert, sondern sind ihnen eher per Zufall begegnet.






Ansonsten haben wir gut gegessen, sind viel U- und S-Bahn gefahren und hatten einen ganz tollen Spielplatz in der Nähe.


Und ab Donnerstag waren wir noch zwei Tage an der Ostsee. 


Hier gab es übrigens gerade einen passenden Bericht zu Berlin mit Kindern. 

Ich weiß zwar nicht, wie es in Málaga gewesen wäre, aber dieser Frühlingsurlaub war klasse und ich freue mich schon auf die nächsten Reisen nach Berlin und an die Ostsee, wann immer es auch sein wird.

2 Kommentare:

madrina hat gesagt…

Das nächstemal sag aber bescheid, ja?!? Dann zeige ich euch noch ein paar hübsche Eckchen hier in unserer Stadt :o)!

Neben dem Naturkundemuseum ist übrigens die Fakultät, an der ich studiert habe. Wusstet ihr, dass es eine spezielle Kinderführung im Naturkundemuseum gibt? Es gibt noch einige schöne Museen in Berlin mit eigenem Kinderprogramm.

Legoland finde ich echt zu teuer für das, was dort angeboten wird ... wir waren 2 x da, aber immer mit Freikarten für die Kids, dann ist's o.k.

Liebe Grüße

Nona hat gesagt…

@ madrina
Nächstes Mal wird auch einen gewissen Vorlauf haben, dann denke ich hoffentlich auch an solche Dinge ;-)

Was das Naturkundemuseum angeht, da kennen wir uns nun aus, haben sämtliche Prospekte und den Museumsführer migenommen ... Die speziellen Kindermuseen waren übrigens alle geschlossen (Labyrinth und Mit-Mach?), eines hat grundsätzlich nur freitags bis samstags auf, das andere war in der Woche geschlossen, weil eine neue Ausstellung vorbereitet wurde ...

Nette Gegend für ein Studium!

Liebe Grüße,
Sielja