Als ich am Samstag von der U-Bahn zur Wohnung ging, kam ich überraschend beim viel gerühmten "Barcomi's" vorbei, bin aber nicht eingekehrt. Die Bergmannstraße stellte sich noch als Hauptroute heraus, aber die Zeit war immer viel zu knapp ... Ansonsten kann ich diese Ecke Kreuzbergs empfehlen, wir haben uns sehr wohl gefühlt. (Nicht nur wir: auch einen Fuchs sichteten wir in der ersten Nacht ganz in der Nähe unserer Wohnung, selbst auf dem Land ist mir das noch nicht passiert.)
Die Konzerte, die der Grund für meine Reise waren, waren richtig klasse. Ich finde es unglaublich, dass mein erstes Konzert dieser Gruppe schon 21 Jahre zurück liegt! Nie hätte ich damals für möglich gehalten, dass ein Leben nach dem 30. Geburtstag lebenswert sei, von diesem Alter hatte ich überhaupt keine Vorstellung. Das Konzept der Jubiläumskonzerte war, dass von jedem der 13 Alben drei oder vier Stücke gespielt wurden, beide Abende waren komplett unterschiedlich und NMA war Vorgruppe (überwiegend akustisch) und Haupt-Act zugleich und so waren auch sehr selten oder lange nicht mehr gespielte Stücke live zu hören.
![]() |
| **** |
Am Sonntag besuchten wir das Jüdische Museum. Die Ausstellung war sehr interessant, die Zeit mal wieder zu knapp, das ausgestellte Material so vielfältig, dass ich eigentlich einen zweiten Besuch bräuchte ... Das Gebäude fand ich von innen absolut beeindruckend: Im Untergeschoss hat die Architektur bei mir Beklemmung und Übelkeit verursacht dadurch, dass Böden und Wände schief waren.
![]() |
| Das Bild entstammt der offiziellen Museumsseite, hier der Link. |
Den Montag nutzte ich zum Shoppen und ausgiebigem Stöbern im Kulturkaufhaus Dussmann, jetzt habe ich wieder einen ganz langen Wunschzettel, Geschenkideen und Anregungen für meine Abteilungen im Laden (vielleicht sollte ich das als Arbeitszeit rechnen). Hier habe ich dann tatsächlich die Kamera benutzt, aber mehr aus Not, weil ich nichts zu schreiben dabei hatte und mein Gedächtnis in dieser Hinsicht zu unzuverlässig ist.
**** Angesichts dieses Photos fiel mir wieder der Artikel aus dem Spiegel Online von letzter Woche ein, ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken zu diesem Festival zu gehen, weil ich im letzten Jahr viel zu spät davon erfahren und so einige Lieblingsgruppen oder -sänger verpasst hatte; dieses Jahr stimmte die Künstlerauswahl für mich leider nicht. DENNOCH sehe ich mich keineswegs schon auf dem Weg ins Altersheim!!!






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen