Unser Sohn kommt nach den Sommerferien in die Schule und wir müssen so langsam eine Entscheidung fällen, in welche Schule er gehen wird. Für uns stehen zwei Schulen zur Auswahl, die beide erst dieses Jahr nach den Sommerferien starten werden.
Schule Nr. 1: Das pädagogische Konzept entspricht unseren Vorstellungen. Die Lehrkräfte entsprechen unseren Vorstellungen. Das Schulgebäude wird für die ersten zwei oder drei Jahre reichen, dann muss ein neues Gebäude gesucht werden. Mit dieser Schulgründung wäre für uns ein gewisses finanzielles Risiko verbunden. Der Elternverein ist für uns etwas schwierig, da ein großer Teil der anderen Eltern ein wenig anders tickt und Entscheidungen nur (oder gar nicht) nach langen Diskussionen getroffen werden; es gibt Arbeitsgruppen, dennoch möchte jeder überall mitreden. Die Sek. 1 wird erst noch gegründet.
Schule Nr. 2: Das pädagogische Konzept entspricht unseren Vorstellungen. Die Lehrkräfte entsprechen wahrscheinlich unseren Vorstellungen, es gibt mehr Lehrkräfte, da dieses Projekt mit deutlich mehr Schülern starten wird. Das endgültige Schulgebäude wird Anfang 2011 bezogen. Die Vereinsstruktur erspart uns endlose Diskussionen, wir wären eher Kunden und können so auch weniger bewirken. Insgesamt wirkt diese Schulgründung professioneller. Die Sek. 1 startet nach den Sommerferien. Pro Woche müssten 30 Kilometer mehr gefahren werden.
Ehrlich, ich bin so froh, dass diese Schulen kommen; überhaupt, dass es unseren Kindern möglich sein wird, so eine Schule besuchen zu können. Aber nun haben wir die Qual der Wahl. Nehmen wir das "Gelaber" oder den längeren Schulweg? Was ist auf Dauer nerviger?