Dienstag, 30. November 2010

Rückblick November 2010



GELESEN: William Boyd: Unser Mann in Afrika
GEHÖRT: New Model Army; Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten; Michael Ende: Momo, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer & Jim Knopf und die Wilde 13; Erich Kästner: Emil und die Detektive
GESEHEN: House, Grey's Anatomy, Private Practice, Mad Men
GESUNGEN: Laternenlieder und NMA-Lieder  
GETRUNKEN: Tee
GEGESSEN: vermehrt Kekse
GEKOCHT: Türkische Hochzeitssuppe (heute), relativ oft gab es Grießbrei oder Suppen
GEBACKEN: Brot, Kuchen, Plätzchen mit den Kindern
GEFREUT: NMA-Jubiläums-Konzerte, Berlin
GEKNIPST: wenig
GELACHT: natürlich
GEÄRGERT: natürlich
GENÄHT: Taschen
GEKAUFT: Pürierstab, Adventskalenderschnickschnack 
GEREIST: Berlin




Eine Art Zeitreise

Die letzten drei Tage habe ich fern von meiner Familie (aber mit alten Freunden) in Berlin verbracht. Natürlich habe ich sie vermisst, aber ich habe mich auch ein wenig in die Vergangenheit versetzt gefühlt ... Schön war's, trotz der Blasen, die ich mir am ersten Tag erlaufen habe. Kalt war es auch. Und natürlich habe ich mal wieder kaum Photos gemacht und natürlich kam die schon im Mai geplante Fahrt so plötzlich, dass einige Vorbereitungen zu wünschen übrig ließen.

Als ich am Samstag von der U-Bahn zur Wohnung ging, kam ich überraschend beim viel gerühmten "Barcomi's" vorbei, bin aber nicht eingekehrt. Die Bergmannstraße stellte sich noch als Hauptroute heraus, aber die Zeit war immer viel zu knapp ... Ansonsten kann ich diese Ecke Kreuzbergs empfehlen, wir haben uns sehr wohl gefühlt. (Nicht nur wir: auch einen Fuchs sichteten wir in der ersten Nacht ganz in der Nähe unserer Wohnung, selbst auf dem Land ist mir das noch nicht passiert.)

Die Konzerte, die der Grund für meine Reise waren, waren richtig klasse. Ich finde es unglaublich, dass mein erstes Konzert dieser Gruppe schon 21 Jahre zurück liegt! Nie hätte ich damals für möglich gehalten, dass ein Leben nach dem 30. Geburtstag lebenswert sei, von diesem Alter hatte ich überhaupt keine Vorstellung. Das Konzept der Jubiläumskonzerte war, dass von jedem der 13 Alben drei oder vier Stücke gespielt wurden, beide Abende waren komplett unterschiedlich und NMA war Vorgruppe (überwiegend akustisch) und Haupt-Act zugleich und so waren auch sehr selten oder lange nicht mehr gespielte Stücke live zu hören.

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Am Sonntag besuchten wir das Jüdische Museum. Die Ausstellung war sehr interessant, die Zeit mal wieder zu knapp, das ausgestellte Material so vielfältig, dass ich eigentlich einen zweiten Besuch bräuchte ... Das Gebäude fand ich von innen absolut beeindruckend: Im Untergeschoss hat die Architektur bei mir Beklemmung und Übelkeit verursacht dadurch, dass Böden und Wände schief waren.
Das Bild entstammt der offiziellen Museumsseite, hier der Link.

Den Montag nutzte ich zum Shoppen und ausgiebigem Stöbern im Kulturkaufhaus Dussmann, jetzt habe ich wieder einen ganz langen Wunschzettel, Geschenkideen und Anregungen für meine Abteilungen im Laden (vielleicht sollte ich das als Arbeitszeit rechnen). Hier habe ich dann tatsächlich die Kamera benutzt, aber mehr aus Not, weil ich nichts zu schreiben dabei hatte und mein Gedächtnis in dieser Hinsicht zu unzuverlässig ist.




**** Angesichts dieses Photos fiel mir wieder der Artikel aus dem Spiegel Online von letzter Woche ein, ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken zu diesem Festival zu gehen, weil ich im letzten Jahr viel zu spät davon erfahren und so einige Lieblingsgruppen oder -sänger verpasst hatte; dieses Jahr stimmte die Künstlerauswahl für mich leider nicht. DENNOCH sehe ich mich keineswegs schon auf dem Weg ins Altersheim!!!

Montag, 22. November 2010

Taschen

Letzte Woche habe ich auch mal wieder ein wenig genäht.

Einmal eine Tasche für Tochter 1, die darin ihre Logopädiesachen transportieren kann.
Die Tasche habe ich nach diesem Schnitt genäht. Das Gurtband ist von hier, der Stoff von I.kea und die Stickereien gab es irgendwo "for free", ich weiß nur nicht mehr wo ... Gefüttert ist die Tasche mit anderem Punktstoff vom Schweden, rote Punkte auf weißem Grund.

Für eine liebe Kollegin habe ich dann noch meine erste Gretelies genäht, die nicht so schwer zu nähen war, wie ich befürchtet hatte.

Die Tasche ist beidseitig tragbar, die Stickereien aus der Serie "Waldgezwitscher" von Gretelies, der Stoff auch vom Schweden (der gepunktete findet sich auch in der Foldie Bag) und das Gurtband ist auch identisch.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Rückblick Oktober 2010



GELESEN:Alexander McCall Smith: The Sunday Philosopher's Club; Alexander McCall Smith: The Right Attitude to Rain; Astrid Lindgren: Pippi geht an Bord
GEHÖRT: Michael Ende: Momo (gelesen von Rufus Beck)
GESEHEN: Mad Men, House
GETRUNKEN: fast ausschließlich Tee (wie immer)
GEGESSEN: weniger Schokolade; täglich Müsli, ohne fehlt mir etwas
GEKOCHT: Suppe, Suppe, Suppe
GEBACKEN: Joghurt-Vollkorn-Brot (fast täglich)
GEFREUT: erste Schulferien des Großen und somit Entspannung für alle, Kurzurlaub, Ausflüge
GEKNIPST: Kinder, Edinburgh
GELACHT: ja!
GEÄRGERT: auch
GENÄHT: Hippe Tasche für den Urlaub
GEKAUFT: viele Geschenke
GEREIST: Edinburgh

Der Oktober war ein absolut gelungener Monat. Der Große hatte Herbstferien und ich musste zwei Wochen lang nicht um 5:45 Uhr aufstehen. In dieser Zeit hatte ich eine Woche Urlaub, in der wir für vier Tage im wunderschönen und wahnsinnig interessanten Edinburgh waren. Abgerundet wurde der Aufenthalt in Edinburgh durch die Lektüre zweier Bücher von Alexander McCall Smith, die in eben dieser Stadt spielen, wunderbar!
In meiner Arbeitswoche haben die Kinder und ich drei größere Ausflüge an meinen Nicht-Arbeitstagen gemacht, einen davon mit der Bahn, das war ein echtes Abenteuer. Wir sind von unserem kleinen Bahnhof aus in die nahe größere Stadt gefahren, um dort in den Zug in die Großstadt zu steigen. Als Optimistin hatte ich damit gerechnet, dass vier Minuten reichen würden, um von einer Bahnsteigseite auf die andere zu gehen, um in den nächsten Zug zu steigen. Natürlich hatte unser Bummelzug Verspätung! Und auf dem Rückweg hatte der Zug aus der Großstadt Verspätung, so dass wir wieder eine Stunde am Bahnhof Aufenthalt hatten, in Eiseskälte, statt nur wenige Minuten. Die anderen Ausflüge gingen in einen kleinen Zoo und auf einen Jahrmarkt.
Mittlerweile hat die Schule schon wieder begonnen und die Tage sind gut gefüllt. Ich glaube, das wird bis zu den nächsten Ferien so sein, dass wir nur wenige Tage (Sonntage) haben werden, an denen wir mal alle gemeinsam etwas unternehmen können.

Montag, 18. Oktober 2010

Herbstferienausflug Nr. 1 oder Warum sind schwimmende Eisbären so faszinierend?








Dem schwimmenden und tauchenden Eisbären hätten wir stundenlang beobachten können. Es war ein schöner Ausflug, sonnig, aber kalt. Hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Kleiner Sonntagsspaziergang









Was soll ich sagen ... es war ein sehr schöner Sonntag.

Samstag, 16. Oktober 2010

Edinburgh

Noch ein paar Edinburgh-Bilder, weil es so schön war.















Uns hat es sehr, sehr gut gefallen, ständig blieben wir stehen und bewunderten die Schönheit dieser Stadt. Wir sind tagelang nur gelaufen, nur vom und zum Flughafen haben wir den Bus genommen.
Das Wetter war überraschend gut, wolkenverhangener Himmel, aber kein Regen. Vier Tage waren viel zu kurz, um alles zu entdecken, darum kommen wir bestimmt wieder und haben dann hoffentlich auch die Möglichkeit, in das schottische Hochland zu fahren.