Samstag, 25. Dezember 2010

Und nun kann es gemütlich werden

Der letzte Arbeitstag (relativ ruhig wegen Straßenglätte) liegt hinter mir, alle Geschenke sind wie immer auf den letzten Drücker fertig gewesen (noch heute Mittag nähte ich meiner Mutter ein mit Dinkel gefülltes Nackenkissen plus Bezug), in der Betriebsamkeit (es Hektik oder Stress zu nennen wäre übertrieben) haben wir ganz vergessen, noch Pizzateig für das Raclette zu machen. Die Kinder waren seit Tagen total aufgeregt und aufgedreht und nun ist es vorbei! Die Geschenke sind verteilt und wir haben morgen und übermorgen überhaupt nichts vor und können einfach nur entspannen, wenn die Kinder da mitspielen :-)

Die Plaudertasche war absolut selig, all ihre Herzenswünsche wurden erfüllt. Die Mittlere war auch zufrieden, ihre geäußerten Wünsche konnten auch erfüllt werden (OK, der Zauberstab ist nicht ganz echt, zumindest wird das Zaubern schwierig), obwohl sie ein wenig neidisch auf die Gitarre der Schwester ist. Der Große war ein wenig enttäuscht. Er hat zwar wie gewünscht eine Aufbewahrung für seine Euro-Münzen und andere tolle Sachen bekommen, aber die auf dem Wunschzettel stehenden Dinge fehlten leider: Unsichtbarkeitsspray, echter Computer, 40 Krokodileier (mit Käfigen und 400 Hähnchenschenkeln) sowie alle Bundesliga-Karten, die ihm noch fehlen (er sammelt die Ma.tch-Attax-Karten). Ich hoffe, dass er zum Geburtstag realistischere Wünsche hat!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Geschafft!

Die Geschenke für meine Lieblingskolleginnen sind trotz der widrigen Umstände gerade noch rechtzeitig fertig geworden. Morgen kann ich sie übergeben und habe danach zehn Tage Urlaub! Ich freue mich schon sehr auf die nächsten Tage: endlich können wir alle ausschlafen und uns ein wenig erholen. Auf morgen freue ich mich auch, da wird im Laden bestimmt viel zu tun sein, wenn das Wetter mitspielt ...

Die zweite Ladung Notizblöcke-To-Go habe ich deutlich schneller fabriziert und eigentlich sah die erste Charge etwas besser aus, aber mit nur 85% Größe (das passiert mir nie wieder!) waren die für die A5-Blöcke leider unbrauchbar, vermutlich werde ich die nun ein wenig verkleinern und als große A6-To-Go-Blöcke benutzen.

Aus Zeitgründen habe ich mich für den Gummiband-Verschluß entschieden. Und ja, die Eule sitzt zu weit rechts, aber für eine Korrektur war keine Zeit mehr.


Dazu gibt es noch passende Schlüsselbänder. Ich glaube, nächstes Jahr gibt es wieder Bücher!

Montag, 20. Dezember 2010

So ein Mist!

Da habe ich gestern Stunden damit verbracht, drei Notizblockhüllen zu nähen bzw. zu verzieren, habe tolle Blöcke und Stifte dafür und dann sind die Hüllen zu KLEIN!!! Hilfe, wie bekomme ich das dann bloß noch fertig? Und warum passt es nicht, wenn ich mich genau an den Schnitt gehalten habe? Hat der Drucker den Schnitt verkleinert? Und warum bin ich nie klug genug, erst eines zu Ende zu nähen und zu kontrollieren, ob es hinkommt, statt gleich drei parallel???
(Und warum dauert so etwas bei mir so lange und andere machen das mal so nebenbei?)

Der Kalender, den wir jedes Jahr den Großeltern schenken, wird auch nicht rechtzeitig fertig, weil es mir einfach nicht gelingt, die Datei zu verschicken, keine Ahnung, warum ....

Nachtrag: Es lag am Drucker, der alles verkleinert hat und an mir, die nicht nachgemessen hat ... Naja, wird schon noch werden.

Sonntag, 12. Dezember 2010

12 von 12 mal wieder vergessen

Heute hätte es sich sogar gelohnt. Bei uns im Dörfchen ist Weihnachtsmarkt, ein sehr beliebter Weihnachtsmarkt, bei dem wahnsinnig viel los ist. Der Kindergarten liegt günstig und so machen wir jedes Jahr ein Café, das warm, gemütlich, günstig und voll ist.
Ich hätte heute also meine drei und viele andere Kuchen und Torten photographieren können, den Weihnachtsmarkt mit den vielen tollen Ständen, unser Kindergartencafé, einen Weihnachtsmann, das Karussell, das idyllische Dorf u.v.m. Für den restlichen Tag ist aber nicht mehr viel geplant, die Kinder sind angeschlagen, unsere Heizung spinnt ein wenig, darum habe ich gerade im Ofen Feuer gemacht und wir werden uns einfach nur einkuscheln ...

Dienstag, 30. November 2010

Rückblick November 2010



GELESEN: William Boyd: Unser Mann in Afrika
GEHÖRT: New Model Army; Colin Cotterill: Dr. Siri und seine Toten; Michael Ende: Momo, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer & Jim Knopf und die Wilde 13; Erich Kästner: Emil und die Detektive
GESEHEN: House, Grey's Anatomy, Private Practice, Mad Men
GESUNGEN: Laternenlieder und NMA-Lieder  
GETRUNKEN: Tee
GEGESSEN: vermehrt Kekse
GEKOCHT: Türkische Hochzeitssuppe (heute), relativ oft gab es Grießbrei oder Suppen
GEBACKEN: Brot, Kuchen, Plätzchen mit den Kindern
GEFREUT: NMA-Jubiläums-Konzerte, Berlin
GEKNIPST: wenig
GELACHT: natürlich
GEÄRGERT: natürlich
GENÄHT: Taschen
GEKAUFT: Pürierstab, Adventskalenderschnickschnack 
GEREIST: Berlin




Eine Art Zeitreise

Die letzten drei Tage habe ich fern von meiner Familie (aber mit alten Freunden) in Berlin verbracht. Natürlich habe ich sie vermisst, aber ich habe mich auch ein wenig in die Vergangenheit versetzt gefühlt ... Schön war's, trotz der Blasen, die ich mir am ersten Tag erlaufen habe. Kalt war es auch. Und natürlich habe ich mal wieder kaum Photos gemacht und natürlich kam die schon im Mai geplante Fahrt so plötzlich, dass einige Vorbereitungen zu wünschen übrig ließen.

Als ich am Samstag von der U-Bahn zur Wohnung ging, kam ich überraschend beim viel gerühmten "Barcomi's" vorbei, bin aber nicht eingekehrt. Die Bergmannstraße stellte sich noch als Hauptroute heraus, aber die Zeit war immer viel zu knapp ... Ansonsten kann ich diese Ecke Kreuzbergs empfehlen, wir haben uns sehr wohl gefühlt. (Nicht nur wir: auch einen Fuchs sichteten wir in der ersten Nacht ganz in der Nähe unserer Wohnung, selbst auf dem Land ist mir das noch nicht passiert.)

Die Konzerte, die der Grund für meine Reise waren, waren richtig klasse. Ich finde es unglaublich, dass mein erstes Konzert dieser Gruppe schon 21 Jahre zurück liegt! Nie hätte ich damals für möglich gehalten, dass ein Leben nach dem 30. Geburtstag lebenswert sei, von diesem Alter hatte ich überhaupt keine Vorstellung. Das Konzept der Jubiläumskonzerte war, dass von jedem der 13 Alben drei oder vier Stücke gespielt wurden, beide Abende waren komplett unterschiedlich und NMA war Vorgruppe (überwiegend akustisch) und Haupt-Act zugleich und so waren auch sehr selten oder lange nicht mehr gespielte Stücke live zu hören.

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Am Sonntag besuchten wir das Jüdische Museum. Die Ausstellung war sehr interessant, die Zeit mal wieder zu knapp, das ausgestellte Material so vielfältig, dass ich eigentlich einen zweiten Besuch bräuchte ... Das Gebäude fand ich von innen absolut beeindruckend: Im Untergeschoss hat die Architektur bei mir Beklemmung und Übelkeit verursacht dadurch, dass Böden und Wände schief waren.
Das Bild entstammt der offiziellen Museumsseite, hier der Link.

Den Montag nutzte ich zum Shoppen und ausgiebigem Stöbern im Kulturkaufhaus Dussmann, jetzt habe ich wieder einen ganz langen Wunschzettel, Geschenkideen und Anregungen für meine Abteilungen im Laden (vielleicht sollte ich das als Arbeitszeit rechnen). Hier habe ich dann tatsächlich die Kamera benutzt, aber mehr aus Not, weil ich nichts zu schreiben dabei hatte und mein Gedächtnis in dieser Hinsicht zu unzuverlässig ist.




**** Angesichts dieses Photos fiel mir wieder der Artikel aus dem Spiegel Online von letzter Woche ein, ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken zu diesem Festival zu gehen, weil ich im letzten Jahr viel zu spät davon erfahren und so einige Lieblingsgruppen oder -sänger verpasst hatte; dieses Jahr stimmte die Künstlerauswahl für mich leider nicht. DENNOCH sehe ich mich keineswegs schon auf dem Weg ins Altersheim!!!

Montag, 22. November 2010

Taschen

Letzte Woche habe ich auch mal wieder ein wenig genäht.

Einmal eine Tasche für Tochter 1, die darin ihre Logopädiesachen transportieren kann.
Die Tasche habe ich nach diesem Schnitt genäht. Das Gurtband ist von hier, der Stoff von I.kea und die Stickereien gab es irgendwo "for free", ich weiß nur nicht mehr wo ... Gefüttert ist die Tasche mit anderem Punktstoff vom Schweden, rote Punkte auf weißem Grund.

Für eine liebe Kollegin habe ich dann noch meine erste Gretelies genäht, die nicht so schwer zu nähen war, wie ich befürchtet hatte.

Die Tasche ist beidseitig tragbar, die Stickereien aus der Serie "Waldgezwitscher" von Gretelies, der Stoff auch vom Schweden (der gepunktete findet sich auch in der Foldie Bag) und das Gurtband ist auch identisch.